Edekarrr

Anspannung. Man kennt das. Die Lunten werden kürzer. Die Schlange länger. Mit jedem Einkaufswagen. Auch an diesem Tag. Dann kam der berühmte Tropfen. Ein junger Mann wagte es zu fragen, ob er einen Platz überspringen könnte, da er nur einen Müsliriegel kaufen wolle. Vor ihm erledigte nämlich eine Mutter mit Kind und vier vollen Einkaufswagen … Edekarrr weiterlesen

Der Untergang

Kopfschütteln. Tränen in den Augen. Ein wenig Rotze tropfte aus meiner Nase. Ist jetzt auch egal dachte ich. Aufbauende Worte meines mich stützenden Kumpels halfen nicht. Allen, die mir entgegenkamen bot sich ein Trauerspiel. Der Gang nach Canossa. Ein erniedrigender Bittgang. Bitte nehmt mich zurück in die Arme der Gesellschaft. Lasst mich nicht außen vor. … Der Untergang weiterlesen

Akademikerinnen

  Ich bekomme das nicht in meinen Kopf. Das sind studierte Leute. Das widerspricht sich doch und sollte sich eigentlich gegenseitig ausschließen. Momentan ist es der Horror. Das Dschungelcamp - Martyrium fällt zeitgleich auf die Bachelor - Folter. Die Begründungen für diesen Eklat sind dann immer die Gleichen: -" Wir gucken das doch nur mit … Akademikerinnen weiterlesen

Weichei

Jedermann kennt sie. Weichei-Sprüche á la Schattenparker, usw. letztens kam ich zu der Erkenntnis, dass fast jeder "Vorwurf" in diesen Sprüchen extrem dumm ist. Obwohl ich sie  selbst auch schon benutzt habe. Ich meine, welcher Vollidiot parkt denn sein Auto direkt in der prallen Sonne, wenn (wie der Spruch impliziert) auch ein Platz im Schatten … Weichei weiterlesen

König Kotbart

    Der Bart. Seit jeher ein gut sichtbares, mächtiges Monument der Männlichkeit. Fruchtbarkeit. Mut. Integrität. Wie oft habe ich weibliche Stimmen tuscheln höhren: " Ohh. Das ist aber ein prächtiger Bart, ich denke mit dessen Träger kann man sich gut paaren. " Jemand wie ich wurde demnach als Zwitterwesen wahrgenommen. Elfengleich. Entmannt. Mein Bart … König Kotbart weiterlesen

Schweiß

Ich habe neulich im Fitnessstudio einen Affen gesichtet. Ehrlich gesagt waren es mehrere Affen. Leider fehlten Felsen oder Bambusfelder. Aber sonst war es verblüffend und berührend sie aus der Nähe zu betrachten. Ich hatte an diesem Tag meine Kopfhörer vergessen. Das lenkte meine Aufmerksamkeit auf andere Studiobesucher. Besser gesagt zwangen sie mich, ihnen Aufmerksamkeit zu … Schweiß weiterlesen

Skills (7)

Eine von Knetes größten Gaben war es,  aus dem nichts ins das Nichts zu verschwinden. Gerade redete man noch mit ihm, ein Blick in die falsche Richtung oder eine Sekunde der Unaufmerksamkeit und Hepp! Weg war er. Wenn er Lust hatte, tauchte er irgendwo, irgendwann wieder auf. Das kam auf seine Gemütslage und auf die … Skills (7) weiterlesen